Wir fahren der Westküste Finnlands entlang in den Süden. In Benzinnot erreichen wir Vaasa, Jazzfestival in Poori, Party in einem abgelegenen Hafen. Rama,Turku und das schöne Hanko besuchen wir, Helsinki, Porvoo und wieder zurück nach Helsinki, wo wir Finnland verlassen, für eine weitere Erfahrung, das Baltikum.
2010-07-22 Vaasa
Einblick in die Inselwelt von ÖsteröEigentlich wollten wir nach Kökkolo noch über die davor liegenden Inselwelt fahren, aber das haben wir vergessen. In Oravais verlassen wir die Hauptstrasse und fahren ans nahe Meer, denn es regnet in Strömen.
Einblick in die Inselwelt von ÖsteröIm Hafen lege ich mich schlafen, während Julia den Booten zuschaut, die mit den davor liegenden Inseln verkehren. Kurz vor Vaasa fahren wir auf das Inselreich Österö. Trotz Regen eine herrliche Inselwelt.
Natürlich geht am äussersten Punkt des Inselreich die Krafstofflampe wieder an. Wir kommen trotzdem problemlos nach Vaasa. Bis wir aber eine Tankstelle finden, die unseren 6 stelligen PIN akzeptiert, kommt das WoMo schon wieder ins Stottern.
Stellplatz am Meer, neben Schloss?Wir
herrlicher Strand, gleich in der Nähe fahren Richtung Meer und finden einen wunderbaren Stellplatz am Meer. Pastis- und Grenadine Sirup-Flaschen werden leer. Vom ersteren habe ich noch eine Flasche, Sirup konnten wir heute glücklicherweise kaufen. Es reicht bis nach Hause.
Wie schon am Mittag, werden auch am Abend Resten verwertet. Dazu gibt es wieder finnische Würste, diesmal sind sie aber besser, schmecken wie Cervelats.
2010-07-23 Pori
VaasaNach dem Frühstück geht es mit dem Fahrrad durch Vasa. Auf den Markt, dem Strand entlang in den Gefängnis-Shop, wo wir schön, gute und günstige Sachen sehen, aber doch nichts kaufen.
Bierwagen in PoriWir fahren nach Pori und machen unterwegs noch einen Abstecher auf einige kleine Inseln, aber nichts Besonderes. Auf einem Parkplatz komme ich mit Finnen ins Gespräch. Die kommen vom Jazz-Festival in Pori, geben mir das Programm und machen mich auf John Fogerty von den Creedence Clearwater Revival (CCR) aufmerksam, der heute Abend in Pori spielt. Am Sonntag folgt dann noch Jeff Beck.
Chicken the Pori WayZufällig fahren wir am Camper Parkplatz des Festivals vorbei. Julia sagt nicht nein, zeigt aber auch kein Interesse und allein... Wir parken im Zentrum der Grossstadt und sehen uns ein wenig um. 60 Marktstände stehen leer, es ist schoin zu spät. Festzelte werden abgebaut, da scheint ein grösserer Event fertig zu sein.
Sonnenuntergang auf der Inselwelt vor PoriWir fahren auf die Inselwelt vor Pori, finden einen kleinen einsamen Hafen, nur ein Haus in der Nähe und ein französischer Camper. Wir bleiben, sprechen mit den Franzosen, essen Pasta mit Chanterelles an einer vin jaune Sauce für mich und Julia nimmt eine Sugo zu ihren Pasta. Auf einmal hören wir Stimmen im Haus nebenan. Kurze Zeit später tönt laute Musik aus einem Lautsprecher, zufälligerweise CCR. Ich gehe rüber, es ist eine Bar un d hat bis morgens um zwei Uhr offen. Der Franzose fährt weg. Julia geht ins Bett und ich stürze mich ins Getümmel, bewaffnet mit meinem Notebook. Sie haben Internet und gute Musik.
2010-07-24 Turku
Bar im hinteren GebäudeVor der Bar habe ich auch am Morgen Internet Empfang. Wir wollen skypen, aber Sarah antwortet nicht. Am Telefon erdfahren wir, dass sie sich ein langes Wochenende machen und in einem B&B übernachten. Vivein ist bereit zum Schlafen und sie haben keinen Internet Anschluss. Enttäuscht fahren wir weiter.
TurkuÜber Rama, wo wir am Fluss Mittag essen, und Uusikaupunki, machen wir kurz vor Turku wieder einen enttäuchenden Abstecher auf die Schäreninseln. In Turkuj suchen wir ein altes Schulhaus auf, das zum Restaurent und Brauerei umfunktioniert wurde. Beide dunklen Biere schmecken mir.
Hier am Fluss schlafen wirWir suchen ein Restaurant mit typischen finnischem Essen und dinieren beim Inder. Das Curry ist ausgezeichnet, aber nicht finnisch. Nach einem Irish Coffee schlafen wir in der Stadt, am Fluss. Schon wieder haben wir ein öffentliches Netz zur Verfügung, aber Sarah ist erst am Montag Abend zurück, ihrem Geburtstag.
2010-07-25 Helsinki
Ich habe gestern noch bis spät gearbeitet hatte schon wieder gratis W-LAN. Ich habe die Fähre Helsinki - Tallin gebucht, für Dienstag 7 Uhr 30 in der Früh. Preis = 150 Euro.
Der Dom zu TurkuDer Himmel ist verhangen, wir lassen die Schifffahrt in das Inselreich der Schären bleiben. Bevor wir aber Turku verlassen, besuchen wir noch den Dom. Wir machen uns auf den Weg an den südlichsten Punkt Finnlands.
Wasserturm in HankoHanko ist wirklich wunderschön, besonders im Sonnenschein. Wir fahren (Lift) auf den Wasserturm und geniessen die Rundsicht von oben. Besuch der Kirche, des Strande, des Hafens und der Hauptstrasse. Wir parken unser WoMo um, an einen schattigen Platz unter einem Baum. Da wo wir vorher waren, war es viel zu heiss.
Blick auf Kirche und KüstePasta an einer Salbeibutter mit frisch geriebenen Parmesan von Reggio Emilia sind unser Mittagsessen. Am Strand haben wir Himbeeren gekauft. Am Glace Stand vor uns ist seit einer halben Stunde immer eine Schlange. Ich stelle mich hinein. Als ich mit zwei Kugeln Vanille zurück komme, werden die Himbeeren mitverspeist.
russische Kathedrale in HelsinkiAb nach Helsinki. Heute Sonntag kann ich
Dom von Helsinki problemlos am Marktplatz im Hafen parkieren.. Wir machen einen Stadtbummel und besuchen die zwei bekanntesten Kirchen der Stadt. Die russische ist leider schon zu und bleibt es auch morgen. Julia ist enttäuscht.
Wir fahren zum Terminal unserer Fähre und lassen die Tickets bestätigen. Gleich in der Nähe finden wir einen gratis Parkplatz und lassen uns für die Nacht nieder.
2010-07-26 Porvoo
Zeitungsverfkäuferin in HelsinkiWir bummeln durch Markthalle und Markt von Helsinki, so wie durch die Stadt. Dann geht es über Land nach Porvoo. Kleines altes Städtchen am Fluss. Alte Holzhäuser und verträumte Gassen. Wir essen im Restaurant.
alte Holzhäuser in PorvooNach dem kühlen Norden schwitzen wir im Süden. Ich sage meinem GPS es soll ans Meer fahren, wir wollen baden gehen, abkühlen. Nach einer Stunde am Meer geben wir auf. Überall gibt es private Strände, aber wir können nirgends parkieren, geschweige denn, ans Meer gelangen. Wir duschen kalt im WoMo.
Zurück in Helsinki kaufen wir noch ein, bevor wir am Hafen ein schönes Plätzchen suchen. Auf einem Abendspaziergang schaue ich mir einen Bungee Jump eines jungen Finnen an, aus einem Kran, aus 150 Meter Höhe. Geil...