2019 Margeride

Endlich wird das Wetter gut. Für Schottland ist es noch zu früh, aber Südfrankreich reizt uns.Wir peilen die Margeride an, der Ginster sollte um diese Jahreszeit blühen. Danach eventuell noch in die Provence. Was genau daraus wurde siehst du hier.   >>>Route<<<

Di, 14.5.2019

an einem See bei VesoulErst nach Neuenburg, Julia’s Bike spinnt. Salat im Adler, Gas in Müllheim, Tanken in Neuenburg, in einer französischen Auto-Schlange. Mulhouse, Montbéliard nach Vesoul, wo wir an einem See einen schönen Stellplatz finden. an einem See bei VesoulIch nehme einen 17 jährigen Mount Gay Rhum als Apéro. Echt gut.

an einem See bei VesoulLesen, chillen und nochmals ins Restaurant wo mich die Serviertochter mit einem an einem See bei Vesoulbrüsken „c’est férmé“ empfängt, um 17 Uhr!

Mi, 15.5.2019

Wir spazieren dem See entlang, bevor es nach dem Wasserauftanken weiter fahren. Wir fahren westwärts, in Blancy finden wir kein Restaurant und essen kalt. Digoin kommt mir bekannt vor, am Loire Kanalich finde aber einen Stellplatz in Molinet, direkt am Kanal.

am Loire KanalLesen am Kanal, Apéro, nettes Gespräch mit unseren Nachbarn aus dem Westerwald, dIe offerieren feine Erdbeeren. Julia kocht Pasta aus D, dazu eine feine Tomatensauce, lecker. Den Vacqueyras geniessen wir bis die Flasche leer ist…

dem Kanal entlangDo, 16.5.2019

Apéro in ChambillyBisher haben wir mit einem 70 km/h Schnitt disloziert. Heute beginnen die eigentlichen Ferien, wir fahren mit einem 40 km/h Schnitt südwärts der Loire, resp. dem Kanal entlang Richtung Roanne. Apéro in ChambillyIn Chambilly nehmen wir ein Apéro. Sekt für Julia, Pastis für mich, den ich mit Coca Cola auffülle. Zum Glück hat es niemand gesehen.

Menu in MablyIn Mably, kurz vor Roanne essen wir. Natürlich können wir dem Menu nicht widerstehen. Menu in MablyFür 14 € kann man eine von 4 Vorspeisen auswählen, einen Hauptgang geniessen der so gut aussah, dass ich die Foto vergessen habe. Die Käseauswahl war echt gut und auch das Dessert war fein. In dem Preis ist sowohl Wasser und Wein wie auch der Kaffee inbegriffen...

Schloss „Le Roche“Überraschend an der Loiretaucht ein Schloss in der Loire auf, „Le Roche“. Wir verlassen die Loire, fahren nach Montbrison. Auf dem Weg in die Hügel kommen wir nach Verrières-en-Forez, Überraschungwo uns eine Herde Schafe entgegen kommt. Wir sehen ein Camping und kehren um. Die Schafe sind immer noch unterwegs und im Camping ist noch geschlossen…

Über den 1100 m hohen Col de la Croix de l’homme mort kommen wir nach Ambert. Hier ist der Camping offen und er hat ein schnelles Internet.

Fr, 17.5.2019

Es regnet, wir nehmen es gemütlich, denn es wird nicht wirklich besser. Es geht südwestwärts durch den Nationalpark Livradois-Forez. Kurz vor Brioude geht es am Wasser entlang. Erneut in die Hügel durch die Montagnes de Margeride nach St. Flour und Entreygues, wo es wiederin die Höhe geht, nach Montsalvy. Hier gibt es einen schönen Stellplatz am Dorfrand. Leider ist auch dieser ohne Strom, entgegen den Beschreibungen. Die meinen alle, dass bei der Flotte Bleu eine Stunde Strom bezogen werden kann, aber nicht am Stellplatz.

wir kommen an die LoireSa, 18.5.2019

Heute geht es Richtung Toulouse. Ich habe da einen Stellplatz mit Strom ausfindig gemacht. In Entraygues-sur-Truyère kommen wir an den Fluss Lot. Diesem sind wir bereits vor zwei Jahren gefolgt. Estaing kommt mir bekannt vor, wir finden keinen Parkplatz, haben aber auch noch keinen Hunger. EstaingKurz vor Coudoustrines fällt mir ein Camping ein, das wir damals besucht haben. Ich wühle in diesen Aufzeichnungen und finde es auf Anhieb. Zurück nach Estaing und dann in die Hügel nach Villecomtal. Das Camping gibt es noch, hat viele freie Plätze und der Strom läuft. Ich kann sowohl den englischen Cupfinal, als auch die Entscheidung in der Bundesliga sehen.

Muret le ChâteauSo, 19.5.2019

Es geht Richtung Muret le ChâteauRodez. In Muret le Château halten wir an, der Wasserfall ist uns aufgefallen. Ein Spaziergang durchs schöne Dorf, das vom Apéro im Logis de FranceWasser durchflutet ist. Als Abschluss ein Apéro im Logis de France, Hunger haben wir leider noch nicht.

Rodez durchfahren wir, aber immer wenn wir ein Restaurant sehen, finden wir keinen Parkplatz. Weiter Richtung Béziers. Es geht in die Höhe, durch Millau bis le Pezade, wo wir die Hauptstrasse verlassen und durch eine wunderschöne, wilde Gegend fahren.

In Lunas finden wir einen Stellplatz. Ich erkunde das Dorf mit dem Rad, leider meint mein Akku er sei leer, obwohl er noch halbvoll ist. Kein Restaurant das ich einladend finde, wir essen im Womo.

Mo, 20.5.2019wunderschöne wilde Gegend

Ich marschiere ins Dorf um Brot zu holen. Die einzige Bäckerei hat eine offene Tür, aber dahinter eine heruntergelassene Store. Sollte seit einer Viertelstunde offen sein, aber nicht Montags…

In der ersten offenen Bäckerei kaufen wir Croissants. In Bedarieux kaufen wir im Carrefour ein.

In Roujan suchen wir ein Restaurant, 3 Pizzerien, ein Kebab und ein Restaurant sind geschlossen. Das Restaurant in Pouzolles ist leider auch zu, aber man weist uns in eines in Margon, das offen ist, endlich. Wir parken und stehen vor verschlossener Tür. Auch das Logis de France in der Nähe hat Ruhetag…

Salèles d’Aude Das Courtepaille in Béziers hat offen, Apéro; Salat; Entrecôte mit Pommes und Bohnen. Fein. Aber nie mehr Montags ins Restaurant…

Salèles d’Aude Das Camping in Capestang hat geschlossen, das in Salèles d’Aude ist klein aber schön, wir stellen uns auf eine Canal du MidiRasenparzelle und chillen. Ich lese während Julia Science Fiction schaut. 100 Meter bis zum Canal du Midi, meint die Rezeptionistin, hätte besser das Rad genommen, denn es waren 600 Meter. Gelohnt hat es sich alleweil.

Di, 21.5.2019Minerve

Minerve wurde Minerveempfohlen und ist wirklich einen Besuch wert. Altes Dorf auf einem Hügel mit den Gorges de Cesse auf der einen Seite. Wir gehen ins erste schöne SpeiseterrasseRestaurant. In den Keller, denke ich erst, doch es hat eine schöne Terasse mit super Aussicht. VorspeiseWir nehmen das Menu und bestellen alle Möglichkeiten, die wir uns teilen. Der anschliessende Spaziergang durchs DorfSpaziergang durchs Dorf rundet unseren Besuch ab.

Ich gebe ein Dorf im GPS ein, wo eine grüne Strasse durch die Hügel hinführt. Weiter der Gorges entlang, auf einer single track road. Zum Glück sind wir alleine unterwegs, fast, uns kommt ein WoMo entgegen. Wir sind nicht die einzigen Spinner. Er weicht aus und lässt uns passieren, nicht bevor wir uns bedankt haben, auf schwizerdütsch, er kommt von Baselland…

noch gibt es offene FelderDie Strasse wird immer enger, das kann unmöglich diese grüne Strasse sein. Nach 90 Minuten kommt ein Schild das auf eine Verengung auf 2.20 m hinweist. nur noch WildnisWir gehen zu Fuss durchs Dorf und denken wir schaffen das. Es passt, wir müssen nicht umkehren. Erst als wir von den Hügeln runterkommen, farbenfrohe Gestaltwird die Strasse breiter.

In Caunes finden wir keinen Stellplatz, erst in Villeneuve Minervois werden wir fündig. Villeneuve Minervois Nichts schönes, aber ich bin müde. Wir spazieren ins Dorf, es ist tot. Eine „Hotel“ – Bar hat offen, wobei das mit dem Hotel muss sehr lange her sein. Wir nehmen ein Apéro, ich ernte wieder Hohn mit meinem Pastis/Cola.

Mi, 22.5.2019

Heute ist Markt im Dorf, dachte ich zumindest. Das Parkieren ist heute von 7 bis 13 Uhr verboten, aber der Marktplatz ist zugeparkt…

Vallée du ThoréKurz vor Carcassonne biegen wir ab Richtung Mazamet. Es geht nicht lange und ich verpasse eine Abzweigung, dreimal noch dirigiert mich das GPS nach links, aber da fahr ich nicht rein, ich bleibe. Das ist auch keine Lösung, die Strasse wird immer enger, es geht in die Höhe. Nur einmal müssen wir zurücksetzen, weil wir nicht kreuzen können.

In Mazamet tanken wir in jeder Beziehung im Leclerc und kaufen Brot in einer grossen Bäckerei. In Labastide Rouairoux parken wir und essen. Auf diesem Stellplatz waren wir bereits vor zwei Jahren, merke ich. Es ist zu früh zum Bleiben, wir erledigen nur das Sanitäre.

chillen in VeilhanKurz vor Clermont L’Hérault biegen wir nach Vailhan ab. Der Stellplatz gefällt uns, wir sitzen in den kühlen Schatten, trinken einen feinen Sauvignon aus dem Languedoc und chillen.

Restaurant in VeilhanDo, 23.5.2019

Wir erkunden das Dorf zu Fuss. Überall sind Schüler mit Lehrerinnen unterwegs und suchen Orte anhand von Bildern. die Kirche von VeilhanDer Stellplatz ist angrenzend an eine schöne Kirche und dahinter gibt es ein Restaurant, das aber geschlossen ist.

Ich habe den heutigen Tag geplant, ich will ans Meer. Nach Adge und der Landzunge zwischen Etang und Meer entlang nach Sète. in Sète erstmals am MeerErst in Sète sehen wir das Meer erstmals! In Frontignan realisieren wir, dass wir den Strand unserer Erinnerung nicht finden werden, ich will wieder weg vom Meer.

In Gignac geht es wieder in die Hügel des Languedoc. Wir fahren Richtung Ganges. In St. Martin de Londres gibt es einen Stellplatz, aber die GPS Koordinaten müssen falsch sein, auf einmal stehen wir auf einer kurvenreichen, schmalen Strasse vor einem verschlossenen Tor. LaroqueIm Rückwärtsgang zurück, was gar nicht einfach ist, aber wir schaffen es.

LaroqueKurz vor Ganges gibt es einen Parkplatz in Laroque. WoMo’s dürfen da eigentlich nicht übernachten, aber einmal wird scheinbar geduldet. Wir versuchen es und erkunden das Dorf. Ein Apéro am Ufer des Herault.

Fr, 24.5.2019

Julia hat heute früh einen Car beobachtet, Markt in Gangesder in der Nähe geparkt hat. Ich habe währenddessen eine Route ostwärts programmiert, durch die Cevennen nach Beaumes de Venise, wo wir ein schönes Passion de France kennen. Ich google aber erst noch, wo am Samstag ein provenzialischer Markt ist, damit wir evt. da übernachten können.

Markt in GangesMeine Recherchen haben nichts ergeben, Markt in Gangesauf nach Beaumes. Ganges erreichen wir nach 1 km. Auf dem Weg dahin kommen uns viele Menschen mit vollen Einkaufstüten entgegen, Markt in GangesJulia glaubt einige aus den Car wieder zu erkennen. Ist da etwa ein Markt zugange? Nach einer Viertelstunde haben wir einen Parkplatz gefunden und besuchen den Markt. Fisch, Wurst, Brot, Fleisch, Gemüse, Stoffe und was das Herz sonst noch begehrt. Wir schlendern gemütlich herum, probieren hier, kaufen da.

Danach geht es wie geplant weiter. In St. Hyppolyte du Fort biegen wir In die Hügel ab, fahren über Thoiras nach Anduze. Hier in der Gegend treffen wir immer wieder auf Bambus. Bagnols-sur-CèzeIn Bagnols sur Cèze geht es nach Châteauneuf du Pape. Wir finden ein PDF, die Besitzerin weist uns leider ab, weil sie heute Abend einen grossen Empfang habe. Nachtessen in Beaumes de VeniseWir landen natürlich wieder auf dem PDF in Beaumes de Venise, wo uns die Besitzerin sofort wieder erkennt und uns herzlich begrüsst. Der Stromanschluss auf dem Stellplatz ist leider zerstört, Vandalen?

Sa, 25.5.2019

Ab nach Vaqueyras, im „Vieux Clocher“ stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis nicht. In Gigondas hat Dmonique Ay geschlossen, aber oben im Dorf gehen wir, trotz Mountain-Bike Veranstaltung, in den Gemeinschaftskeller. Gigondas„When i drink it, it is gone“; erklärt eine Nachbarin der Bedienung. „Thats normal“, kläre ich sie auf. Wir lachen, noch vor der Erklärung vom langen Abgang. Später höre ich meine Nachbarin sagen, „der ist süss“ und schon bin wieder bei Ihr und frage welchen Wein Sie meint. Dominik Ay und der hat mir wohl geschmeckt, aber Preis-/Leistung… Die Beiden kommen aus Krefeld, sie ursprünglich aus Stuttgart. Mittagessen in CairanneSie waren öfters im Gstaaderland und im Val Lumnezia in den Ferien, auch schon in Bern, an der schönen Aare. Den Wein den wir kaufen gefällt den Beiden auch, bringt ihnen aber zu wenig in der Nase, meinen Sie.Julia's Vorspeise: Caillette

mein Hauptgang: TartarIn Cairanne kommen wir vor die Kellertür, als diese gerade geschlossen wird. Die Dame öffnet nochmals und bedient uns. Wir probieren und kaufen alle 3 degustierten Weine. Julia's DessertWir folgen ihrer Restaurant Empfehlung. Im „Le Tourne au Verre“ nehmen wir ein gutes 3-Gang Menu zu uns, Wein für Julia, Badoit für mich.

Wir umfahren den Mont Ventoux auf der nördlichen Route und fahren dem schlechten Wetter entgegen. Der blaue Himmel muss den Wolken weichen und die Lavendelfelder sehen wir zwar, aber sie blühen noch nicht. In Montbrun les Bains stellen wir uns zu anderen WoMo’s auf eine Wiese. Kaum stehen wir, beginnt es zu regnen.

So, 26.5.2019

SaultDie Sonne scheint wieder, wir fahren in den Luberon. Erster Halt, Sault. Wir schlendern durchs schöne Dorf, viele Touristen, noch mehr Bikers. Fotoshooting und Apéro. In Frankreich ist heute Muttertag.

Charcuterie in SaultIrgendwo im Luberon halten wir und verspeisen die Terrine, die wir in Sault gekauft haben. Lecker und ein feines Bier dazu…

In Saint Saturnin lès Apt biegen wir nach Villars ab, wo es einen schönen Stellplatz mit Strom gibt. Das WLAN gibt es, aber aufs Internet komme ich damit nicht…

Mittagessen in LacosteMo, 27.5.2019

EntrecôteEigentlich soll es via Côte d‘ Azur und Piemont langsam nach Hause gehen, aber das Wetter ist heute ostwärts nicht schön, im Piemont erst am Donnerstag. LacosteWir bleiben im Luberon, Lacosteüber Bonnieux nach Lacoste, wo wir parken. Es geht hoch ins Dorf, Fotoshooting und Mittagessen im Cafe de France. Entrecôte mit Chips, beim SchlossBonnieux vom Schloss ausSalat und Wasser für mich, Salat und Wein für Julia. Es geht steil aufwärts, kurz vor der Schloss Ruine kehren wir um, ich Schweiss treibend. Das Schloss besuchen wir auf der Weiterfahrt.

L’Isle sur SorgueWeiter via Menerbe, Oppede nach L’Isle sur Sorgue. Wir parken am Fluss wo wir auch immer übernachten. L’Isle sur SorgueAm Sonntag ist hier immer Markt, deshalb ist heute fast alles geschlossen. Julia ist es zu heiss, 28 Grad draussen, im WoMo noch einiges wärmer.

Wir fahren zurück Richtung Apt, im schlechtesten Fall auf den gleichen Platz wie gestern. Julia macht einen PDF in Gargas ausfindig. Wir probieren Bio Weine und den Syrah aus dem Barrique kaufen wir, für 18€, ist aber lecker.

Di, 28.5.2019

Regionaler Naturpark VerdonVia Apt und Lourmarin geht es südwärts über die Hügel nach Aix en Provence. Jetzt ostwärts durch waldige und steinige Gegend Richtung Draguignan. In Vauvenargues halten wir und essen was kleines. Ich habe mich für den Daube entschieden, doch mein belgischer Nachbar schüttelt den Kopf und rät mir ab. Wir bestellen Salate, da kann man nicht viel falsch machen. Auch der Service in diesem einzigen Restaurant ist nicht gut, wird von Arabern geführt…

Weiter ostwärts nach Rians, alles über schmale Strassen. Der angepeilte Stellplatz in Salernes gefällt uns nicht. Ich gebe 2 Passion de France (PDF) ein. Stellplatz beim WeinbauerBeim ersten, einem schönen Weingut, müssten wir uns auf einem unebenen Weg unter die Bäume stellen. Wir werden durchgeschüttelt und fahren gleich weiter. Kurz vor Figanières kommen wir zum Château de Lagarde. Wieder gibt es guten Wein zu degustieren. 6 Flaschen Cabarnet / Syrah Prestige für 70 €. Hier hat es gestern noch geregnet, zum Glück verweilten wir noch im Luberon.Côte d’Azur

Côte d’AzurMi, 29.5.2019

Heute ist die Côte d’Azur angesagt. In kommen wir ans Meer und da bleiben wir auch. Théoule, Mandelieu, Cannes, Antibes, Nizza, Palmenwo wir ungewollt die Küste verlassen und in die Höhe, Côte d’Azur über einen Pass fahren. Dabei erhaschen wir immer wieder Blicke auf die wunderschöne Küste. Wir fähren über Monte Carlo, das weit unter uns liegt, nur seine Monte Carlo von obenWolkenkratzer sind uns nahe. In Roquebrune Cap Martin kommen wir wieder an die Küste. Nach Menton erreichen wir Italien, Ventimiglia, Sanremo, Imperia, wo wir 3 WoMo’s auf einem Parkplatz sehen. Katamaran in ImperiaWir stellen uns dazu.

altes Imperia im HintergrundWir realisieren, dass wir kein Mittagessen hatten und verspeisen eine Pizza im alten Teil von Imperia. Jacht in ImperiaAuf dem Weg dahin komme ich an schönen Jachten vorbei. Als ich in den nächsten Teil des Hafens komme, realisiere ich, dass ich bisher nur kleine Ruderboote gesehen habe, jetzt kommen die schönen Jachten. Pizza ohne MozzarellaAls erstes ein Katamaran mit einer geschätzten Länge von 60 Metern!!! Drei stöckige Jachten sind hier die Norm, die längste gehört einem Russen und hat englishce Angestellte. Julia hat mit den Eltern eines dieser Dienstmädchen gesprochen.

Do, 30.5.2019 Auffahrt

Ich nehm das Rad und fahr in den anderen Teil von Imperia. Auch hier wieder ein Hafen mit rieseigen Jachten, keine Fischerboote. Ich suche eine Panificio und kaufe zwei Brötchen. Das Meer ist hier so schön wie an der Côte d’Azur, aber der Rest…

es geht in die HöheWeiter der Küste entlang, Diano Marina, Andora bis Alassio, wo wir in die Berge abbiegen. Erst sind die Strassen noch breit, doch das soll sich bald ändern. primi piattiWir essen in Eri, die Pasta als Vorspeise sind gut und reichlich, der Secondo überflüssig. secondoDie Wildsau ok, der Cime (dünn geschnittener Braten mit Gemüsefüllung) ist gut, die Pommes supergut. Gekocht hat die Bedienung, eine Rumänin… Mit Wein, Wasser, Kaffee und Grappa, 50 SFR.

San Bernardo Über Garessio, Priola und Bagnasca, blühernder Lavendelkommen wir nach Sale delle Langhe und Sale San Giovanni, wo wir endlich den ersten Lavendel blühern sehen! alpes maritimesDer Ausblick auf die Alpes Maritimes ist atemberaubend.

Es geht wieder runter ins Tal, typische piemonteser Gegend. Bossolasco ist das erste Kaff, das nur schöne, gepflegte Häuser hat. Hier gibt es Geld. Julia sieht überall. piemontesische HügellandschaftNussbäume, aber was für Nüsse? Stellplatz in BarbarescoÜber Treiso peilen wir einen Stellplatz in Barbaresco an. Hier darf man nur 12 Stunden parkieren, aber der Ausblick! Wir bleiben.

AlbaFr, 31.5.2019

Apéro 1 in AlbaWir besuchen Alba. Schönes Zentrum, Fotoshooting gefolgt von einem Apéro. Zu den zwei Glas Wein wird ein warmer, knuspriger Kuchen gereicht. Lecker!!! Leider finden wir die Fussgängerzone, ich bringe Julia fast nicht mehr raus. Am Ende kommt ein grosser Platz mit vielen Gartenrestaurants. Apéro 2 in AlbaWir setzen uns ins erste mit bequemen Sesseln. Sekt und ein Glas Arneis, dazu werden Häppchen gereicht. Lecker!!! Sogar die Grissini schmecken. fantastische WeineIch bestelle noch einen Sekt und drei Rotweine zum degustieren, Barbera, Barbaresco und Barolo. Die zwei letzten sind ein Traum, Tartufo in der Nase und der Saft… Ich bin nicht gewillt 40 SFR für eine Flasche zu bezahlen, aber zumindest weiss ich wieder, weshalb diese Weine geliebt werden. Zwei Sekt und vier Glas Wein, inkl. "Mittagessen", kosten uns 24€

ReisfelderWir durchqueren die Langhe, Reisfelder begleiten unseren Weg. Einmal biegen wir ab und kaufen Carnaroli in einer Riseria. Lago MaggioreIn Arona am Lago Maggiore finden wir einen Stellplatz direkt am See. Zum Glück wird gerade ein Platz frei zwischen einem Deutschen und einem Engländer. Wir kommen mit den Engländern ins Gespräch, lachen viel, die Zeit geht schnell vorbei. Keine Zeit zum Kochen, also essen wir wieder Grissini, diesmal mit Käse und Rohschinken. Nach 5 Stunden chatten gehen wir ins Bett, ohne TV!!!

Innen- und AussensichtSa, 1.6.2019

Wir sind früh dran, verabschieden uns von den Nachbarn beiderseits und fahren nordwärts. Wir bleiben am Lago Maggiore, an Stresa vorbei und fahren erst am oberen Ende des Sees auf die Autostrasse. SimplonIn Domodossola gehen wir einkaufen in einem Carrefour Supermercato. Unmittelbar vor der Schweizer Grenze kehren wir nochmals ein.

Wartezeit am TV überbrückenWährend wir auf den Simplon hochfahren, hören wir am Radio von einem 7 km Stau am Gotthard… In Goppenstein haben wir Pech und müssen 30 Minuten warten. Diese Wartezeit und die Tunnelfahrt nutze ich um mir die letzten Sportsendungen auf dem IPAD reinzuziehen.Berner Oberland

Blick vom GrauholzAuf dem Grauholz Rastplatz erledigen wir das Sanitäre und bringen auch noch die letzten der 2600 km hinter uns. WoMo leeren und gleich zum Wälti bringen, wo am Montag der Kühlschrank repariert wird.